Presseberichte
25.05.01: AJHorn 4.0 in Hobby Hifi 4/2001
Kurzbericht AJHorn 4.0, Entwurf "PicoLino"."... Das Programm darf in seiner Art wohl als einzigartig bezeichnet werden. Es liefert Erkenntnisse für den Horn- und TML-Bau, die auf andere Weise kaum zu erlangen sind und ist damit ein unverzichtbares Hilfsmittel für den ambitionierten Lautsprecher-Hobbyisten."
"... Im Gegensatz zum Frequenzgang-Entzerrer stand am Beginn der Gehäusekonstruktion der Computer. Das Simulationsprogramm AJHorn, mit dessen Hilfe die Gehäusedimensionierung erfolgte, berechnet das Übertragungsverhalten von Transmissionline- und Hornlautsprechergehäusen verblüffend exakt...
Die Arbeiten mit diesem Programm führen zu Erkenntnissen, die die klassische Transmissionline-Lehre nach Bailey nicht hergibt: So stellte sich für den 10 BGS 119/8 eine verblüffend kurze und sich dabei extrem verjüngende Line als optimal heraus... So gelang es, die Transmissionline auf 70 Zentimeter zu kürzen und mit etwa sieben Litern Nettovolumen auszukommen. Das Resultat überzeugt und verblüfft: 50 Hz erreicht diese Konstruktion, das ist so tief, wie man es von ausgewachsenen HiFi-Konstruktionen gewohnt ist."
21.05.01: AJHorn 4.0 Testbericht in Klang+Ton 4/2001
Jürgen Heinzerling fragte: "Alles Horn, oder ...?""Was mich von vorne herein an dieser Software überzeugte, waren die "vernünftigen" Resultate, die bemerkenswert von den Prophezeiungen anderer Programme abweichen. ... Wo andere Programme glatte Verläufe suggerieren, deckt AJHorn Tunnelresonanzen und andere "Schweinereien" auf, die man am Prototyp messtechnisch bestätigt findet.
... Schon nach dem ersten Mausklick aud den Button "Sart" wird deutlich, wie umfassend die Überarbeitung das Programmes ist. Auf meinem stationären 800-MHz-Rechner mit AMD-Chip dauert es kaum mehr als einen Lidschlag, um das Ergebnis auf den Bildschirm zu bringen. ... Das Programm läuft ausgesprochen stabil, und die verbesserten Eingabedialoge gestatten ein äußerst zügiges Arbeiten.""Wer sich mit Hörnern beschäftigt, kommt um dieses Programm einfach nicht herum. Aber auch für andere Schallführungen ist es derzeit die einzige Lösung, um mit minimalem Eingaben ausgesprochen praxisnahe Resultate zu erhalten."
07.09.00: Klang+Ton entwirft CT 185 mit Hilfe von AJHorn
Auszug aus K+T 5/2000: Zweifel an der Richtigkeit der Simulation beseitigt."War da nicht ein Artikel von Jürgen Heinzerling in der K+T 3/2000 mit einer Besprechnung des Simulationsprogramms "AJHorn", der noch auf eine Nachprüfung der Simulation wartete? Hatte Armin Jost in seinem Programm nicht von anderen Ansätzen gesprochen?...
Zurück im Messlabor ließen wir unsere fertig aufgebaute Box (CT 185 ) sofort in das Mikrofon "brummen", denn, ganz ehrlich, wir trauten den Simulationsergebnissen nicht so ganz; das Ergebnis hat uns zum zweiten Male überrascht: eine leichte Bass-Überhöhung unterhalb von 150 Hz mit der wir leben können, aber wie errechnet eine untere Grenzfrequenz bei Bodenaufstellung von 60 Hz.... Könnten wir doch gleich noch die Behauptung, die untere Grenzfrequenz sei von der Druckkammergröße beeinflusst ad absurdum führen, denn das widerspricht zumindest den gängigen Theorien. Mit ein paar zurechtgeschnittenen Brettchen haben wir ihr Volumen halbiert, wodurch das Horn erwartungsgemäß lauter, jedoch unerwarteterweise die untere Grenzfrequenz auf fast 80 Hz stieg. Kompliment, Herr Jost, Ihre Simulation sagte uns die gleiche Tendenz voraus."
31.03.00: AJHorn Testbericht in Klang+Ton 3/2000
Jürgen Heinzerling über das Ende der Unberechenbarkeit."...Sowohl für TML als auch für Hörner konnte bislang kein durchweg zufriedenstellendes elektroakustisches Modell erstellt werden, das die Vorgänge innerhalb der Schallführung einigermaßen vorhersehbar macht.(...)
AJHorn bietet einen relativ einfach zu handhabenden Zugang zu einem Gebiet, das sich normalerweise nur durch mühselige und zeitaufwendige Versuche erforschen lässt. Das Programm bestätigt lang gehegte Mutmaßungen, aber es wirft auch neue Fragen auf, was ich nach mehr als zwei Jahrzehnten der Beschäftigung mit diesem Thema als positiven Nebeneffekt betrachte.(...)
...Vernichtend sieht es auch bezüglich der beliebten Formeln für Vorkammer und Mundöffnung aus: Wenn man den Ergebnissen von AJHorn vertrauen kann, wofür meiner Ansicht nach eine Menge spricht, sind die Zusammenhänge so komplex, dass die Formeln sozusagen um Lichtjahre am Resultat vorbeischießen. Aber auch die Altmeister Thiele & Small kriegen ihr Fett weg, da dieses Programm auf beinahe schmerzhafte Weise offenlegt, was die von den beiden Forschern erschaffenen Berechnungsvorschriften von Anfang an waren: vereinfachte Näherugslösungen für ein längst vergangenes Zeitalter, in denen nur Science-Fiction-Fans davon träumten, eines Tages einen leistungsfähigen Personal Computer zu besitzen."Klang&Ton gibts am Kiosk.
19.11.99: AJHorn-Vorstellung in Hobby Hifi 1/2000
Bernd Timmermanns vergleicht Simulation und Messung der Mini-TL."... Ein neues Berechnungsprogramm liefert Antworten auf diese bisher nur auf dem mühsamen Weg praktischer Experimente lösbarer Fragen: AJHorn berechnet Transmissionline- und Hornlautsprecher mit bemerkenswert realistischen Resultaten. Ganz nebenbei: Als Grenzfall einer sehr kurzen TML mit großer Druckkammer ergibt sich ein Baßreflexlautsprecher, und sogar den simuliert AJHorn zutreffend.
Hobby Hifi berechnete die Mini-TL mit diesem Programm; die Ergebnisse sprechen für sich: ... Die Messung bestätigt das Ergebnis der Computersimulation mit AJHorn: Das Simulationsprogramm modelliert die gemessene Übertragungskurve der unbedämpften TML phänomenal exakt.
AJHorn bietet die Möglichkeit, eine Bedämpfung getrennt für die erste und zweite Hälfte der Schallführung zu definieren. ... Wird die Line stark bedämpft (...), dann glättet sich die Wiedergabekurve weitgehend."